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» Bewerbungsgespräch
Das Wichtigste kurz und bündig.
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Das Bewerbungsgespräch

    Wenn Sie eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch bekommen, haben Sie die wichtigste Hürde bereits geschafft. In der Regel haben Sie eine Chance 1:5 um diese Stufe zu erlangen. Die Personalabteilung hat angebissen und findet Ihre Bewerbung interessant. Je nach Unternehmen werden zu Ihrem Bewerbungsgespräch zusätzlich zu Ihrem neuen Vorgesetzten, ein langjähriger Kollege, Personalchef oder auch der Betriebsrat hinzugerufen. Sie müssen es schaffen, jeden zu überzeugen, daß Sie die/der richtige Frau/Mann für diesen Job sind.

    Kleider machen Leute und Sie sollten die richtige Kleidung wählen. Bei der Wahl der Kleidung kommt es darauf an, für welchen Job Sie sich bewerben. Als Manager/in, Vertriebsassistent/in oder Sekräter/in sollten Sie auch dementsprechend gekleidet sein. Als Lagerarbeiter sollten Sie sich so geben wie Sie sind, also normale Hose und Hemd reicht.

    Die Ansprechperson beim Berwerbungsgespräch nennen wir einfachheitshalber nun mal "Chef".

  • Ablauf


    Es gibt meist zwei Arten wie ein Bewerbungsgespräch beginnt. Entweder Sie sollen beginnen oder ihr Chef stellt sich vor und präsentiert die Firma. Bereiten Sie sich auf beide Möglichkeiten vor. Egal wie es kommt, folgende Phasen im Bewerbungsgespräch wird es geben:
    1. Einleitungsphase
    2. Selbstvorstellung
    3. Fragen zum Lebenslauf
    4. Vorstellung des Unternehmens
    5. Info über Tätigkeit und Aufgabengebiet
    6. Gesprächsabschluss mit Gehaltsfrage
  • Einleitungsphase


    Begrüssung, Frage nach Kaffee oder Mineralwasser. Nehmen Sie lediglich ein Glas Leitungswasser, signalisieren Sie Bescheidenheit. Kaffee trocknet den Mund aus beim Reden und bei Mineralwasser stoßen Sie evt. auf. Diese Phase nutzen Sie gleich um einige Wörter mit Ihrem Chef zu reden und bestimmen Sie Typ und Reaktion.
  • Selbstvorstellung


    Ihr neuer Chef hat die Bewerbung durchgelesen und kennt alles was darin steht. Beginnen Sie nun nicht bei "Adam und Eva" sondern steigen Sie bei einem Punkt ein, den er gleich interessant findet. Ihr Gebutsort und Kindergarten wird Ihn nur dazu bringen, gedanklich abzuschweifen und über etwas anderes nachzudenken. Ein guter Einstieg ist meist ...

    - die Berufsausbildung bzw.
    - ihr erster Job oder
    - was Sie dazu bewogen hat, diese Berufswahl zu treffen.

    Einige Punkt die Sie berücksichtigen sollten:
    • Erzählen Sie faszinierend von Ihrer Berufswahl. Das ist der Beruf, den Sie immer wollten.
    • Bleiben Sie ruhig und sprechen Sie in ganzen Sätzen. D.h. ordnen Sie Ihre Gedanken und verfolgen Sie Ihren Lebenslauf chronologisch.
    • Bei der Präsentation Ihrer Fähigkeiten werden Sie sicherlich dazu befragt. Überlegen Sie sich dazu immer ein WIE, WAS, WO.
    • Wenn Sie alle Jobs aufzählen, so heben Sie bei jedem immer etwas besonderes hervor. Viele Jobs können auch heißen, daß Sie viel Erfahrung haben und das müssen Sie auch so hinüber bringen.
    • Überlegen Sie sich Antworten auf Fragen wie z.B.:
      - Warum wollen Sie den Job?
      - Wie sind Sie auf uns gekommen?
      - Warum sollen wir Sie nehmen?
      - Wie können wir von Ihnen profitieren?
  • Fragen zum Lebenslauf


    Natürlich kommen Sie um Fragen nicht herum, aber wenn Sie gut vorbereitet sind, lässt Sie das kalt. Hier wird versucht, Lücken und Unklarheiten zu erfragen. Ein guter (Personal-)Chef will Sie kennenlernen und das lückenlos. Hier eine kleine Vorstellung was gefragt werden kann:
    • Warum sind Sie von der Firma weggegangen/gekündigt worden.
    • Wie gut sind Sie im XYZ.
    • Wie würden Sie sich einschätzen.
    • Was können Sie besonders gut.
    • Sind Sie an Fortbildung interessiert.
    • Was sind Ihre negativen und positiven Seiten.
    • Können Sie im Team oder selbstständig arbeiten.
    • Welche Position nehmen Sie in einem gleichwertigen Team gerne ein.
    • Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?

    Das sind nur einige Möglichkeiten. Spielen Sie ein Szenario durch. Wenn Sie sattelfest sind, so haben Sie statt einer 1:10 Chance warscheinlich eine 1:3 Chance. Gründliche Vorbereitung ist gleichzeitig auch eine sehr schätzenswerte Eigenschaft für Ihren neuen Job.
  • Vorstellung des Unternehmens


    Ihr neuer Chef wird mit Sicherheit das Unternehmen präsentieren und darauf sollten Sie sich auch vorbereiten. Wenn Sie nicht wissen, was das Unternehmen erzeugt, mit was es handelt oder sich beschäftigt, so interessieren Sie sich nicht für die Firma und das ist sehr schlecht - oder wollen Sie dort nicht arbeiten? Informationen über das Unternehmen finden Sie im Internet oder sehen Sie vorher bei der Firma vorbei und besorgen Sie sich Prospekte. Oft werden auch Fragen gestellt um zu sehen, ob Sie sich bereits für die Firma interessiert haben. Fragen kann es evt. in dieser Form geben:
    • Was glauben Sie, erzeugen wir alles?
    • Kennen Sie weitere Niederlassungen ausser dieser?
    • Haben Sie schon einmal ein Produkt von uns verwendet?
    • Wie lange besteht die Firma bereits?
    • Bei wem haben Sie sich beworben? (Peinlich wenn man nicht mehr weiß, wer es war. Es stand in der Anzeige.
  • Info über Tätigkeit und Aufgabengebiet


    Fragen sie möglichst viel über Art der Tätigkeit (also nicht was, denn das sieht aus, als wüssten Sie nicht, für welchen Job Sie sich beworben haben) und Ihr neues Aufgabengebiet. Wenn Sie sich z.B. als Programmierer beworben haben, hinterfragen Sie die Aufteilung in Prozent, was Sie machen sollen (Programmieren, Testen, Dokumentieren, ...), denn so sehen Sie gleich, ob Sie den Job überhaupt wollen. Es wird meistens vieles beschönigt und am ersten Tag kommt dann die Überraschung. Dann wieder von vorne anfangen, ist nach Absagen besonders schwer.
  • Gesprächsabschluss mit Gehaltsfrage


    Nach der Frage "...und wie gefällt es Ihnen bei uns?" kommt meistens die eigentlich wichtigste Frage "Was haben Sie sich so vorgestellt als Gehalt?". Bevor Sie diese Frage beantworten, Fragen Sie nach den Konditionen :
    • Wieviel Wochenstunden?
    • Welcher Kollektivvertrag?
    • bezahlte Überstunden, Pauschale oder All-Inklusive Vertrag?
    • Bonuszahlungen/var. Gehaltsanteil 12x oder 14x im Jahr?
    • Automatische Gehaltsvorrückungen oder Neuverhandlungen?
    • Kann man Fenstertage einarbeiten?
    • Freie Einteilung des Urlaubes oder der Großteil durch den Betrieb?
    • Sozialleistungen (Essensgutscheine, Getränke, Versicherungen, Impfungen, ...?
    • In welcher Stufe werden Sie nach dem Kollektivvertrag eingestuft?
    • Wieviel Jahre werden angerechnet (für das Urlaubsausmaß irgendwann interessant)

    Wenn Sie alle Informationen bekommen haben (oder zumindest die meisten), so können Sie zu rechnen beginnen. Beim All-Inkl. Vertrag ist der Gehalt meist höher, aber bedenken Sie, es gibt nie mehr Gehalt als vereinbart. Jeder Kollektivvertrag hat andere Wochenstunden und Diäten-Regelungen.

    Auf jeden Fall nehmen Sie Ihre Gehaltsvorstellung und beaufschlagen Sie max. 20%. Ist die Forderung zu hoch, so laufen Sie Gefahr, daß Ihr Chef abblockt, weil die Höhe über seinem Maximum liegt. Es gibt meistens einen Bereich in dem er sich bewegen kann, aber alles darüber wird nicht genehmigt und er sieht es somit chancenlos und sagt innerlich gleich ab. Wenn er zögert und sagt, daß das viel zu hoch liegt, so können Sie nachverhandeln.

    Sagen Sie beim Nachverhandeln, daß Sie auch in Kauf nehmen, die ersten drei Monate mit einem entsprechenden Abschlag (30%) zu arbeiten und er kann Sie sozusagen testen. Das funktioniert in 90% der Fälle und er kann es auch so der Geschäftsleitung präsentieren. Rabatte sind immer willkommen und Sie vermitteln das Gefühl, ihn nicht zu übervorteilen.
Diese Tipps wurden in der Praxis äussert positiv getestet. Sehen Sie den Aufwand für die Bewerbung als Investition in Ihre Zukunft. Die Phase kann bei guter Vorbereitung äusserst kurz sein. Viel Glück :-)

>>> mehr zum Thema FAQ ...


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