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» Dienstzeugnis
Das wichtigste kurz und bündig.
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Allgemeines

Das Dienstzeugnis bescheinigt die Zufriedenheit des Arbeitgebers sowie die Leistung des Arbeitnehmers und wird oft bei der nächsten Bewerbung vom Arbeitgeber verlangt. Es gibt natürlich keine Pflicht zur Vorlage, nur sieht es unter bestimmten Umständen nicht vorteilhaft aus, wenn es nicht vorgelegt werden kann. Zudem muß man auch je nach "Note" des Dienstzeugnisses abwiegen, ob es sinnvoll ist, es vorzulegen. Wird das Dienstverhältnis wegen Unzufriedenheit gelöst, so gibt es oft Dienstzeugnisse, die nicht gerade objektiv den Arbeitnehmer bewerten. Um Ihnen bei dieser Entscheidung, ob Sie es vorlegen, zu helfen, haben wir hier einige interessante Hinweise zusammen gestellt.

Bevor wir zur Bewertung der Dienstzeugnisse kommen hier noch einige Punkte zum Thema "Rechte & Pflichten".

Rechte und Pflichten des Arbeitgebers

  • 1. Der Dienstgeber ist verpflichtet, bei Beendigung des Dienstverhältnisses dem Dienstnehmer auf sein Verlangen ein schriftliches Zeugnis über die Dauer und Art der Dienstleistung auszustellen. Die damit verbundenen Kosten hat der Dienstgeber zu tragen. Es besteht allerdings kein Rechtsanspruch auf die Ausstellung eines ausführlichen Zeugnisses (z. B. mit Angaben über das Verhalten des Dienstnehmers). Das Recht auf ein Arbeitszeugnis verjährt erst nach 30 Jahren.
  • 2. Eintragungen und Anmerkungen im Zeugnis, durch die dem Dienstnehmer die Erlangung einer neuen Stelle erschwert wird, sind unzulässig. Entspricht das Zeugnis nicht den inhaltlichen und formalen Ansprüchen, kann man es ablehnen und ein neues verlangen.
  • 3. Der Dienstnehmer hat auch das Recht, während des aufrechten Dienstverhältnisses ein Zwischenzeugnis zu verlangen. Allerdings muss er an der Zeugniserteilung ein berechtigtes Interesse haben (Zwischenzeugnis als Bewerbungsunterlage, beim Wechsel in eine andere Abteilung, Wechsel des Vorgesetzten, Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses wegen Karenzierung oder Leistung des Präsenzdienstes beim Bundesheer).
  • 4. Der Inhalt eines vollständigen Dienstzeugnisses muß folgende Punkte und Daten enthalten:
    • Angaben zur Person, Tätigkeit, Beschäftigungsdauer
      - Vorname
      - Familienname
      - akademische Grade (kein Anrecht auf verliehene Titel "Ing.")
      - Geburtsdatum, Geburtsort
      - Adresse
    • Genaue Bezeichnung des Arbeitgebers: Name, Geschäftsbezeichnung bzw. Firma, Anschrift
    • Dauer des Arbeitsverhältnisses
    • Art der Dienstleistung bzw. Tätigkeitsbeschreibung:
      Aus der Beschreibung der Tätigkeit muss sich der Zeugnisleser ein klares Bild machen können, welche Arbeiten der Arbeitnehmer erbracht hat. Die alleinige Angabe einer allgemeinen Berufs- oder Tätigkeitsbezeichnung (z.B. Sekretärin) reicht nicht. Hat sich die Tätigkeit während des Dienstverhältnisses geändert, sind sämtliche Tätigkeiten in chronologischer Folge aufzulisten. Insbesondere ist auch anzuführen, in welchem Umfang und wie lange die jeweilige Tätigkeit verrichtet wurde. Schulungen, Aus- und Fortbildungskurse sollen im Zeugnis ebenfalls erwähnt werden.
    • Leistungsbeurteilung:
      Als Beurteilungskriterien werden insbesondere Arbeitsweise, -tempo und -erfolg, Fachkenntnisse, Belastbarkeit, Fähigkeit zur selbstständigen Arbeit, Einsatzbereitschaft, Entscheidungsfähigkeit, Verhandlungsgeschick, Motivation usw. herangezogen.

      Achtung: Eine inner- oder überbetriebliche Funktion als Interessensvertreter (Betriebsrat, Gewerkschaft) darf im Zeugnis nicht erwähnt werden. Es sei denn, der Arbeitnehmer wünscht dies ausdrücklich.
    • Beurteilung der Leistungen
      - Motivation
      - Belastbarkeit
      - Fachwissen
      - Eigeninitiative
      - Selbständigkeit
      - Zuverlässigkeit
      - Zielerreichung
    • Verhalten gegenüber Kollegen und Vorgesetzten bzw. Kunden oder Lieferanten, ...
    • Schlussformulierung: Dank, Bedauern des Ausscheidens, Empfehlung, Zukunftswünsche, ...
    • bei Vorgesetzten: Mitarbeiterzahl, Art der Mitarbeiter, Zufriedenheit der Mitarbeiter, ...
    • Ausstellungsdatum und -ort
    • Unterschrift des Zeugnisausstellers
  • 5. Qualifizierte Zeugnisse geben stets auch subjektive Eindrücke wieder. Viele Formulierungen sind so gewählt, dass sie unterschiedlich ausgelegt werden können. Der Arbeitnehmer beurteilt seine Leistung oft anders als der Dienstgeber. Daher kann es zwischen den beiden Parteien zu Differenzen über den Zeugnistext kommen. Sind Zeugnisse wahrheitswidrig verfasst und erwachsen dem neuen Dienstgeber dadurch Schäden, kann er vom vorherigen Dienstgeber Schadenersatz fordern.
Wir danken für Informationen der AK Wien.
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