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Einige Tipps noch ...

  • Die Form


    Das Dienstzeugnis ist schriftlich auszufertigen. In der Regel wird es auf Firmenpapier im Format DIN A4 maschinschriftlich ausgestellt. Ein handschriftliches Zeugnis ist aber ebenso zulässig.

    Insgesamt hat das Zeugnis korrekt und sauber zu sein. Ist es durch Korrekturen, Streichungen, Radierungen usw. unansehnlich, muss es der Arbeitnehmer nicht annehmen.

    Sowohl für die Form als auch für den Inhalt von Zeugnissen gilt, dass nichts enthalten sein darf, das dem Arbeitnehmer das Erlangen einer neuen Stelle erschwert. Es darf somit auch keine Geheimzeichen oder sonstigen Merkmale aufweisen.
  • Ausstellungsgrund


    Eine Begründung, warum ich ein Dienstzeugnis will, muß nicht erfolgen, weder für ein Endzeugnis noch für ein Zwischenzeugnis. Und es gibt dafür auch keine Formvorschriften. Sie können das Zeugnis also sowohl mündlich als auch schriftlich verlangen.

    Es ist ratsam, Ansprüche gegenüber dem Arbeitgeber immer schriftlich geltend zu machen. Erhalten Sie kein Dienstzeugnis, so erheben Sie bei Ihrer Firma schriftlich Einspruch.
  • Korrekte Ausfertigung


    Sollten Sie mit Ihrem Dienstzeugnis nicht zufrieden sein, sei es wegen inhaltlicher und/oder formaler Fehler oder entspricht es nicht den gesetzlichen Vorschriften, so können Sie es zurückweisen und ein korrektes Zeugnis verlangen. Die Kosten für die Neuausstellung hat Ihr Arbeitgeber zu tragen.

    Weisen Sie ein qualifiziertes Zeugnis als mangelhaft zurück, ist Ihr Chef nicht verpflichtet, es zu korrigieren. Es genügt auch, wenn er Ihnen dann ein korrektes einfaches Zeugnis ausstellt. Der Haken: Bei Vorlage eines bloß einfachen Zeugnisses kann der neue Chef den Eindruck bekommen, dass ein qualifiziertes Zeugnis unterblieben ist, weil der Arbeitgeber mit Ihrer Arbeitsleistung oder Ihrem Verhalten unzufrieden war.

    Rat: Legen Sie gleich einen Entwurf des gewünschten Dienstzeugnisses vor. Ihr Arbeitgeber ist zwar nicht gezwungen, sich daran zu halten, aber einen Versuch ist es jedenfalls wert.
  • Probleme


    Sollte sich der Arbeitgeber weigern ein Zeugnis auszustellen bzw. zu berichtigen, so können Sie den Anspruch auf ein Dienstzeugnis vor dem Arbeits- und Sozialgericht geltend machen, ebenso wenn dem Arbeitnehmer aufgrund der Verweigerung, Verzögerung oder der Mängel bei der Zeugnisausstellung ein Schaden entstanden ist.

    Tipp: Zuvor sollten Sie Ihre Ansprüche schriftlich einfordern. Setzen Sie eine Nachfrist und weisen Sie - nach Rücksprache mit einem Interessensvertreter (z.B.: AK) - auch darauf hin, dass Sie ansonsten den Rechtsweg beschreiten.
  • Verlust des Zeugnisses


    Wenn Sie das Zeugnis verloren haben, können Sie ein Duplikat anfordern. Zur Ausstellung ist der Dienstgeber im Regelfall verpflichtet. Berücksichtigen Sie aber, dass die Ausstellung faktisch unmöglich werden kann: etwa wenn das Unternehmen aufgelöst wurde, Ihr Arbeitgeber verstorben ist und keine Rechtsnachfolger bzw. Personalunterlagen mehr vorhanden sind.
  • Kosten


    Die Kosten für ein Dienstzeugnis, trägt bei Endzeugnissen immer der Arbeitgeber. Für Zwischenzeugnisse müssen leider Sie aufkommen.
  • Zeitlicher Anspruch


    Den Anspruch auf ein Zeugnis kann man grundsätzlich 30 Jahre lang geltend machen. Umstritten ist, ob dieser Anspruch bereits früher verfallen kann, wenn sich die Verfallsklausel im Kollektivvertrag nicht ausdrücklich nur auf Geldansprüche bezieht.

    Ungeachtet dieser Verjährungs- bzw. Verfallsbestimmungen ist unbedingt anzuraten, die Ausstellung eines Dienstzeugnisses unverzüglich nach Beendigung zu verlangen.

    Denn selbst wenn man rechtlich länger dazu Zeit hätte, ist nicht sichergestellt, ob ein Zeugnis überhaupt noch ausgestellt werden kann: etwa wenn das Unternehmen aufgelöst wurde, der Arbeitgeber verstorben ist und keine Rechtsnachfolger bzw. Personalunterlagen mehr vorhanden sind.
Wir danken für Informationen der AK Wien
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