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» Absetzbeträge
Das wichtigste kurz und bündig.
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Absetzbeträge

  • Alleinverdienerabsetzbetrag


    Alleinverdiener ist, wer mehr als 6 Monate im Kalenderjahr verheiratet ist und von seinem/seiner Ehepartner/in nicht dauernd getrennt lebt oder mehr als 6 Monate im Kalenderjahr mit einem/einer Ehepartner/in oder Lebensgefährt/in zusammenlebt und für mindestens ein Kind 7 Monate lang Familienbeihilfe bezogen hat. Der Alleinverdienerabsetzbetrag wird im Normalfall schon bei der Lohnverrechnung berücksichtigt, trotzdem müssen Sie ihn angeben, um nicht nachteilig mehr Steuern zu bezahlen.

    Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, daß die Einkünfte der/die Ehepartner/in (ohne Kind) keine höheren Einkünfte als €2.200.- im Kalenderjahr hat. Der andere Partner (mit Kind) darf jedoch bis zu €6.000.- pro Kalenderjahr verdienen.

    Folgende Einkunftsquellen zählen nicht zu den Einkünften:

    • Karenzgeld
    • Arbeitslosengeld
    • Notstandshilfe

    Das Wochengeld wird jedoch schon berücksichtigt.
  • Alleinerzieherabsetzbetrag


    Um den Alleinerzieherabsetzbetrag geltend machen zu können, müssen Sie für mindestens ein Kind 7 Monate lang Kinderbeihilfe bezogen haben und nicht mehr als 6 Monate im Kalenderjahr mit einem (Ehe-)Partner oder Gemeinschaft zusammenleben.

    Der Alleinerzieherabsetzbetrag wird im Normalfall schon bei der Lohnverrechnung berücksichtigt, trotzdem müssen Sie ihn angeben, um nicht nachteilig mehr Steuern zu bezahlen.

    Aktuelle Absetzbeträge 2005:

    - ohne Kind €364.- jährlich
    - bei einem Kind €494.- jährlich
    - bei zwei Kindern €669.- jährlich
    - jedes weitere Kind + €220.- jährlich

    Achtung! Auch wenn Sie sehr geringes Einkommen haben, so können Sie diese Beträge auch absetzen und bekommen dann die "Negativsteuer" d.h. Sie bekommen die negative Lohnsteuer, die bei der Berechnung herauskommt zurück.

  • Mehrkindzuschlag


    Wenn Sie mehr als 2 Kinder haben, so bekommen Sie für jedes weitere einen Mehrkinderzuschlag. Dieser Zuschlag ist vom Familieneinkommen abhängig und darf die Höchstbeitragsgrundlage nicht übersteigen. Der Mehrkinderzuschlag wir vom Finanzamt beim Steuerausgleich berücksichtigt und ausbezahlt.
  • Unterhaltabsetzbetrag


    Für Alimentenzahlungen können Sie jährlich einen Absetzbetrag geltend machen. Dieser beträgt 2005 :

    - für das 1.Kind €306.--
    - für das 2.Kind €458,40
    - für das 3.Kind und jedes weitere Kind €601,80
  • Sonderausgaben


    Unter Sonderausgaben versteht man :
    • Aufwendungen für die Schaffung von Wohnraum
      achtjährig gebundene Beträge an gemeinnützige Bau-, Wohnungs- und Siedlungsvereinigungen, an Gebietskörperschaften bzw. Aufwendungen für ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung. Rückzahlungen eines Kredites, zur Schaffung von Wohnraum können auch abgesetzt werden. Bei Auslandswährungskrediten nur die Zinsen, nicht den Tilgungsträger (Lebensversicherung Er- und Ableben).
    • Aufwendungen für Wohnraumsanierung
      Instandsetzungs- oder Herstellungsaufwendungen zur Sanierung von Wohnraum einschließlich Aufwendungen für energiesparende Maßnahmen, wenn sie von einem befugten Unternehmer durchgeführt werden. Notwendige Kredite dafür sind ebenfalls absetzbar.
    • Beiträge zu Personenversicherungen
      Dazu zählen Beiträge und Versicherungsprämien wie z.B.:
      • Lebensversicherung (nur mehr wenn die Auszahlung als Zusatzpension erfolgt, Einmalzahlungsformen können nicht mehr berücksichtigt werden)
      • freiwillige Kranken-, Unfallversicherungen
      • Witwen-, Waisen-, Versorgungs- und Sterbekasse
      • Sterbeversicherung
      • Pensionskasse
      • Vorsorge bei Gemeindebediensteten
      • Kreditrestschuldversicherung
      • Insassenunfallversicherung
      • freiwilligen Höherversicherung

      Ist der Beitrag/Prämie eine einmalige Zahlung, so kann der Betrag auf 10 Jahre aufgeteilt werden.



    Die Höchstgrenze für Sonderausgaben beträgt 2005 pro Person €2.920,- jährlich. Wenn Sie Alleinverdiener/-in oder Alleinerzieher/-in sind, so verdoppelt sich der Betrag auf €5..840,-. Bei mindestens 3 Kindern gibt es nochmals €1.460.- hinzu.

    Von diesem Sonderausgabenbetrag kann ein viertel geltend gemacht werden. Es gibt jedoch eine Einschleifregelung für Einkünfte zwischen €36.400,- und €50.900,- und darüber gibt es leider nichts mehr.

    Von dieser "Viertelung" sind folgende Beiträge nicht betroffen:

    • Beiträge für eine freiwillige Weiterversicherung in der gesetzlichen Pensionsversicherung.
    • Nachkauf von Schul- und Studienzeiten
    • Gewisse Renten und dauernde Lasten.
    • Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen (nach Selbständigkeit)
    • Steuerberatungskosten

    Zusätzlich gibt es noch folgende Sonderausgaben mit Höchstgrenze:
    • Kirchenbeiträge bis maximal €100.- jährlich
    • Spenden (bis zu 10% des Vorjahreseinkommens)
    • erstmalige Herstellung eines Breitbandinternetanschlusses (>256kBit/s und Herstellung zw. 1.5.2003 und 31.12.2004) mit maximal €50.- und monatlich €40.- für die Grundgebühr.
  • Werbungskosten


    Werbungskosten sind Aufwendungen oder Ausgaben zur Erwerbung, Sicherung oder Erhaltung der Einnahmen. Also Ausgaben, die sich vorteilhaft und aufwertend auswirken und im Zusammenhang mit der Erwerbstätigkeit steht.
    • Gewerkschaftsbeiträge
    • Pendlerpauschale (wird aber meist schon in der Lohnzahlung berücksichtigt)

    • Wenn die Werbungskosten die Werbungskostenpauschale von jährlich €132.- übersteigt, so können Sie noch folgende Ausgaben geltend machen :

    • Betriebsratsumlage
    • Berufskleidung (Uniformen, Maleranzug, Arbeitamäntel, ...)
    • Werkzeuge und Arbeitsmittel

    Interessant ist der Punkt "Werkzeuge und Arbeitsmittel".
    Sie können bis zu einem Betrag von €400.- in einem Kalenderjahr absetzen. Darüber hinaus müssen Sie die Anschaffungskosten über die Nutzungsdauer absetzen (AfA, z.B.: PC; 5000.-; 2000.- Eigenanteil; 4Jahre; 4x 750.- absetzbar).

    Beispiele für Werkzeuge und Arbeitsmittel:

    - Computer (Der Privatanteil ist dabei 40%)
    - Bücher, Zeitungen, Zeitschriften
    - Berufliche Kosten für das Internet
    - Telefonkosten für berufliche Nutzung

    • Aus- und Fortbildungskosten
    • Familienheimfahrten und doppelte Hausführung
    • Arbeitszimmer (Teleworker/-in, Heimarbeit)
    • Differenzreisekosten (wenn der Arbeitgeber nicht die vollen Diäten bezahlt bzw. wenn es ausgenommen ist im Dienstvertrag)
    • Nachtgelder und Taggelder
    • Kilometergelder
    • Vermögensschäden durch Berufsausübung (nicht grob verschuldeter Unfall)
  • Außergewöhliche Belastungen


    Die Belastung muss höher (außergewöhnlich) sein, als bei der Mehrzahl der Steuerpflichtigen, mit gleichen Einkommens- und Vermögensverhältnissen und demselben Familienstand (z.B. Vermögensschaden durch Naturkatastrophen).

    Sind die Kosten auf Grund eines freiwilligen oder schuldhaften Verhaltens (z.B. Alkoholisierung) entstanden, so fehlt den Aufwendungen das Merkmal der Zwangsläufigkeit!

    Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist dann wesentlich beeinträchtigt, wenn der Steuerpflichtige die Kosten selbst tragen muss. Darüber hinaus müssen die Ausgaben einen gewissen Prozentsatz des Einkommens (= Selbstbehalt) übersteigen. Auch Aufwendungen für außergewöhnliche Belastungen sind mittels Belegen (Rechnungen, Quittungen) nachzuweisen. Nur wenn dies nicht möglich ist, genügt Glaubhaftmachung.
    • Krankheitskosten
    • Kuraufenthalte
    • Spitalskosten
    • Prothesen (auch für Zahnprothesen)
    • Seh- und Hörhilfen (z.B.: Brillen, Hörapparate)
    • Kosten für ein Pflegeheim
    • Betreuungskosten von Kindern (Kindergarten, Hort)
    • Krankheitskosten für nahe Angehörige
    • Kosten für ein Begräbnis (max. €3000.-, wenn es nicht durch einen Nachlass gedeckt ist)
    • Kosten für einen Grabstein (max. €3000.-, abz. eines Selbstbehaltes)

    • ohne Berücksichtigung des Selbstbehalts:

    • Ausbildungskosten eines Kindes ausserhalb des Einzuggebietes (€110.-/mtl.)
    • Mehraufwendungen für Kinder, für die erhöhte Familienbeihilfe bezogen wird (€262.-/mtl.)
    • Mehraufwendungen für Kinder (ohne erhöhte Familienbeihilfe), wenn eine Erwerbsminderung von mind. 25% vorliegt.
    • Kosten, die durch eine Krankheit verursacht werden bei einer Erwerbsminderung von mind. 25%
    • Aufwendungen zur Beseitigung von Katastrophenschäden

    • nicht regelmäßige Hilfsmittel:

    • Rollstuhl
    • Hörgerät
    • Heilbehandlungen (Arzt, Spital, Kur, Medikamente, Krankentransporte, Fahrtkosten)

    Körperbehinderte können zusätzlich noch €153.-/mtl. als Freibetrag für einen PKW geltend machen.
Quelle : Bundesministerium für Finanzen, AK, stand 2005.
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